lien  Es handelt sich um ein Wesen, das in einem auf einem fremden Stern gestrandeten Raumschiff aus einer Art Riesenei einen menschlichen Raumfahrer anspringt, seinen Kopf eisern umklammert hält und eine Saat in seinen Leib legt, aus der alsbald ein fürchterliches Scheusal hervorgeht, das fast die gesamte Raumschiffbesatzung vertilgt. Als »Gesichtsklammerer« ähnelt es einem gelblichen Seestern mit langen Krabbenbeinen, als aus der Brust hervorbrechender und eilig davonhuschender Embryo einem gelbroten, schleimigen Riesenphallus, als ausgewachsenes Monster einem über mannsgroßen, metallischen Gerippe mit totenkopfhaftem Gesicht und einer spitz zustoßenden schleimtriefenden Schnauze mit verschärften Zähnen: eine Kreuzung zwischen Maschinenmensch, Skelett und Raubtier. - Dieter E. Zimmer, Experimente des Lebens. Zürich 1989

Alien (2)

- Tomi Ungerer

Aliens (3)

Aliens (4)  Manches an den Insekten scheint den Gewohnheiten, den Sitten und der Psychologie dieser Welt fremd zu sein, so als ob es von einem anderen Planeten käme, nämlich ungeheuerlicher, wirkungsvoller, gefühlloser, scheußlicher und entsetzlicher als bei uns.

Ideal zum Überleben: Im Gegensatz zu anderen Tierkkssen stützt den Insektenkörper ein Außenskelett. Der Kopf trägt die Fühler (Antennen) mit zahlreichen Sinneszellen. An den Brustabschnitten sitzen Beine und - bei den geflügelten Arten - auch die Flügel. Der Hinterleib enthält Herz, Darm und Geschlechtsteile. Dieser Bauplan kommt bei den Insekten vielfach variiert vor, sein Grundprinzip hat sich seit vielen Jahrmillionen bewährt.

- Maurice Maeterlinck, nach: Theo Löbsack, Das unheimliche Heer. Insekten erobern die Erde. München 1991 (dtv 11389)
 

Ungeheuer Fremdheit Lebensform
  Oberbegriffe
zurück 

.. im Thesaurus ...

weiter im Text 
Unterbegriffe
Verwandte Begriffe
Synonyme
Außerirdische