Todesangst  Nichts, nur dieser krebskranke Gelähmte dort oben, der aus Todesangst in die Bodenkammer gezogen ist, und der da oben unverrückbar auf seinem Stuhl sitzt, Tag und Nacht, und über die Hofdächer in das Gelände starrt, aus dem die Idiotie auf ihn zukommt, den, in den vergangenen Jahren, seine alte Mutter, sie hatte ein Holzbein, unermüdlich wusch und fütterte, aber nun sind alle Weiber aus der Stadt verschwunden.  - (hilb2)

Todesangst (2)  Die Vorväter hatten früher keine Angst vor dem Tode, denn das Sterben öffnete die Tür zur zweiten Heimkehr oder die Verwandlung in ein sehr starkes, sehr kluges oder sehr schönes Tier, in dem sie dann wohnten und in der Nähe der Ihren sein konnten, helfend, ratend, treu. - (arauk)
 
 

Angst

 

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