Mannhaftigkeit  Es ist eine Sache der Fertigkeit und Gelehrigkeit, die einem feigen und nichtswürdigen Menschen zufallen kann, im Fechten gewandt zu sein. Die Würde und der Wert eines Mannes liegen in seinem Herzen und seinem Willen; dort ruht seine wahre Ehre; die Mannhaftigkeit, das ist nicht die Stärke der Beine und der Arme, sondern des Mutes und der Seele: sie besteht nicht in der Trefflichkeit unseres Pferdes, noch unserer Waffen, sondern unser selbst. Derjenige, der mit ungebrochenem Mute fällt, si succiderit, de genu pugnat; der angesichts naher Todesgefahr nichts von seiner Fassung verliert; der noch, wenn er die Seele aushaucht, seinen Feinden mit festem und stolzem Blick ins Auge sieht, der ist geschlagen, doch nicht von uns, sondern vom Schicksal; er ist gefallen, nicht besiegt. - (mon)
 
 

Männlichkeit

 

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