Dreibrüstigkeit  

 

- N. N.

Dreibrüstigkeit (2)  Glaub mir, Ilsebill: sie hatte drei. Die Natur schafft das. Ehrlich: drei Stück. Doch hatte nicht sie allein. Alle hatten so viel. Und wenn ich mich genau erinnere, hießen steinzeitlich alle so: Aua Aua Aua. Und wir hießen allemann Edek. Zum Verwechseln. Und auch die Auas waren sich gleich. Eins zwei drei. Weiter konnten wir anfangs nicht zählen. Nein, nicht tiefer, nicht höher: dazwischengebettet. Und zwar waren sie alle drei gleich groß und hügelten landschaftlich. Mit drei beginnt die Mehrzahl. Die Vielfalt, die Reihe, Kette, der Mythos beginnt. Trotzdem mußt du jetzt nicht Komplexe kriegen. Wir hatten später welche. In unserer Nachbarschaft, östlich des Flusses, soll Potrimp, der neben Pikoll und Perkun Pruzzengott wurde, drei Hoden gehabt haben. Ja, du hast recht: drei Brüste sind mehr, oder sehen nach mehr, immer mehr aus, bedeuten Überfluß, künden Verschwendung an, versichern auf ewig Sättigung, sind aber, genau besehen, abnorm - doch immerhin denkbar.

Klar. Mußt du sagen: Männliche Wunschprojektion! Mag ja sein, daß das anatomisch nicht möglich ist. Damals aber, als die Mythen noch Schatten warfen, hatte Aua drei Stück. Und es stimmt schon, oft fehlt heute die dritte.  - (but)

Dreibrüstigkeit (3)

Dreibrüstigkeit (4, aber Gesichtslosigkeit)

 

Vielbrüstigkeit Drei

 

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