Hand, schwarze

An Sylvien

Was fluchst du, Sylvia, wenn meine schwarze Hand
Um deinen Busen spielet?
Sie war so weiß als du, eh sie der Liebe Brand
Und deine Macht gefühlet.
Flößt du das Feuer nun in meine Glieder ein,
So kann ja meine Hand nicht Schnee und Marmor sein.
Du sprichst: sie hat ja nichts zu suchen und zu tun.
Gar recht. Es soll auch bleiben.
Sie suchet nichts als dich, sie wünschet bloß zu ruhn
Und ihren Scherz zu treiben.
Was Ursach hast du dann, daß du dich so beklagst,
Da du doch diese Gunst den Flöhen nicht versagst?

 - Bebjamin Neukirch, nach: Von der Eitelkeit der Welt. Barockgedichte. Hg. Herbert Heckmann. Berlin  1994

Hand, schwarze (2)

- N. N.

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Hand, schwarze (4)
 

Hand Schwarz

 

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