odsünden

 7 Todsünden nach Hans Baldung Grien

- Hans Baldung Grien

Todsünden (häsische)  

Hochmut

Neid

Völlerei

 

 - Ernst Kahl, Bestiarium Perversum. Bd. 1. Hamburg 1985

Todsünden (3) Frau von Estrées hatte sechs Töchter und zwei Söhne. Der ältere fiel bei der Belagerung von Laon, der jüngere, für den geistlichen Stand und die Bischofswürde von Lyon bestimmt und zum Kardinal ausersehen, ist der Marschall von Estrées, der heute noch lebt. Den Kardinalshut bekam sein Vetter Sourdis. Die sechs Töchter waren Frau von Beaufort, die Frau von Sourdis, auch sie eine Bourdaisière, erzog; Frau von Villars,  Frau von Nan; die Gräfin von Sanzay; die Äbtissin von Maubuisson und Frau von Balagny, die Délie aus der «Astree». Sie war von etwas mißratenem Wuchs, dabei aber die allerliebste Person der Welt. Sie war es auch, die dem verstorbenen Herrn von Espernon die spätere Äbtissin von Sainte-Clocine in Metz gebar. Man nannte sie, die sechs und ihren Bruder, «die Sieben Todsünden».  - (tal)

Todsünde (4)  Die einzige der sieben Todsünden, die ich wirklich verabscheue, ist der Neid. Alles andere sind individuelle Sünden, die niemandem wehtun, mit Ausnahme vielleicht des Zorns. Der Neid aber ist die einzige Sünde, die unweigerlich dahin führt, den Tod eines anderen zu wünschen, dessen Glück einen unglücklich macht.  -  Luis Buñuel, Mein letzter Seufzer. Berlin, Wien, Frankfurt am Main 1985
 
 

Sünde

 

  Oberbegriffe
zurück 

.. im Thesaurus ...

weiter im Text 
Unterbegriffe

 

Verwandte Begriffe
Synonyme