Schnattern   Einhorn-Kirche.

Das Herauskommen des Neophyten, des Mourners, des Trauernden.

Jocelyn, die im Shango groß wurde, beginnt zu schnattern, zu rülpsen. Sie beruhigt sich nicht wieder.

Sie schnattert die Choräle, den Heiligen Geist, die Jungfrau Maria, den Protestantismus, den Puritanismus, Gairy, die Revolution heraus, rülpst; sie wird von der Langen mit Wasser bespült, mit Mais beworfen, mit Reis, in Decken gehüllt, mit Schärpen benudelt; die Lange fasst ihr mit beiden Händen in die Mundwinkel, reisst die auseinander, dass Jocelyn nicht mehr schnattere, rülpse; als Jocelyn alles abgeworfen hat, bildet sich in ihrem Gesicht das arrogante Lächeln der Erzulie Freda, Yemanjas, Oshuns, Oyas, sie gleitet schlängelig über den Beton der Einhorn-Kirche und tanzt den alten Tanz.

Aber Baptist, Baptist ist sie und reden darf sie nicht mehr wie die heidnische unzüchtige Meerjungfrau, die Göttin der Schwulen und der Nutten. Jocelyn schnattert sich leise in den Heiligen Geist zurück.   - (pet)

Geräusch Gans

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