Samurai  Um ihren Beleidiger zu beschämen, ließen die Samurai ihre Eingeweide vor seiner Tür ausfließen.  - (grac2)

 Samurai (2)  Einst lebte  ein Samurai-Krieger, der eine wunderschöne Frau hatte. Doch diese war eitel, und der jähzornige und eifersüchtige Mann wusste nicht, ob sie ihm treu war. Eines Nachts verlor er den Verstand und schnitt seiner Frau die Mundwinkel bis zu den Ohren auf. Dabei soll er gesagt haben, dass er nun sehen möchte, wer sie jetzt noch schön finde. Von da an war die Frau verflucht, maskiert durch die Straßen zu streifen -  auf ein ahnungsloses Opfer wartend. Wenn ihr ein Spaziergänger entgegenkommt, bleibt sie stehen und fragt: „Bin ich hübsch?“ Wenn der Befragte dies bejaht, nimmt sie ihre Maske ab und fragt: „Und jetzt?“ Wer in Panik gerät, verneint oder davonläuft, wird von ihr verfolgt und getötet, wenn es sich um einen Mann handelt. Frauen werden hingegen zu neuen Kuchisake Onna gemacht. - Wikipedia

Samurai (3)  Die Idee, das muß ich sagen, die Idee, mich zu üben, habe ich von einem japanischen Samurai bekommen, ein berühmter Samurai. Er hatte eine Grundregel, und das war die: Man darf sich nie überraschen lassen, sonst ist man kein Samurai.

Er schlief auf zwei Stühlen liegend, einen hatte er unter dem Kopf und den anderen unter den Fersen, steif wie ein Stock. Seine Schüler mußten ihn jede Nacht unvermittelt angreifen, um ihn umzubringen, mit Schwertern, Dolchen, Rasiermessern, oft auch zu zehnt. Und er sagte: ›Habt keine Sorge, mich dabei umzubringen; nur so kann ich feststellen, wer von euch alle Geheimnisse des Kriegführens gelernt hat.‹ Natürlich schafften sie es nicht. Auf jede erdenkliche tückische und meuchlerische Weise griffen sie ihn an, indem sie aus großer Entfernung Seile, Schlingen, Pfeile, sich drehende Klingen warfen; und er parierte jeden Schlag, ohne sich von den zwei Stühlen wegzubewegen, und am Morgen sagte er, er habe sehr gut geschlafen, aber irgendeine Mücke oder ein Floh sei um ihn herumgeschwirrt, und die habe er zerquetscht.

Er schlief auch auf einem Schemel sitzend, die Arme verschränkt in den Ärmeln seines Kimonos. Er sah aus, als wäre er kataleptisch erstarrt.

Seine Anhänger vereinbarten, ihm von einem Fenster aus einen Widerhaken mitten in den Rücken zu schießen. Es waren Leute, die sich leiser bewegten als eine Katze. Aber sie hatten noch nicht einmal abgedrückt, da schnellte er schon los, weil er die Bewegung eines Fingers gehört hatte, und warf seinen scharf geschliffenen Säbel. Und wer von seinen Anhängern verlor, das war der langsamste. Er verlor einen Finger oder die halbe Hand.  - (mond)

Samurai (4)  

- N. N.

 

Ritter Japaner

 

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