Pygmäe  Die Materie der Pygmäen hat eine unvorstellbare Dichte. Nach den roten Riesen und den weißen Zwergen gibt es jetzt auch Pygmäen. Sie sind kleiner als die weißen Zwerge und in ihrer Masse wesentlich dichter. Ein erbsengroßes Stück Pygmäenmaterie wiegt etwa tausend Tonnen. Die Liste beginnt mit den Überriesen. Sie führt weiter über die roten Riesen. Den Abschluß bildeten bisher die weißen Zwerge. Sie sind weiß und gelb, obschon sie ihrer geringen Größe wegen eigentlich rot sein müßten. Sie schrumpfen oft stark zusammen und haben daher eine außerordentliche Dichte. Die Liste, auf der links oben blau, hell und sehr groß bis unten rechts, rot, geringe Helligkeit und schließlich die weißen Zwerge eingetragen sind, ist vor kurzem durch die Pygmäen ergänzt worden. Sie sind kleiner als die weißen Zwerge und dementsprechend auch älter. Während die Dichte der weißen Zwerge schon als unvorstellbar groß galt, übertreffen die Pygmäen sie in dieser Hinsicht noch bei weitem. Ein Vergleich: der Erdboden wäre für eine Pygmäenkugel kaum dichter, als das Wasser für einen Stein ist. Anders ausgedrückt: so wie ein Stein, wird er von einem Flugzeug abgeworfen, die Luft bis zur Erdoberfläche durchschlägt, beinahe ebenso würde ein erbsengroßes Stück von einem Pygmäen durch die Erdkruste fallen. Erst kurz vor dem Erdmittelpunkt, dort also, wo der Kern aus Nickel und Eisen auch der Erdmaterie eine erhebliche Dichte gibt, käme es zum Stillstand. Das läßt sich auch in Gewicht ausdrücken: ein erbsengroßes Stück von einem Pygmäen würde annähernd tausend Tonnen wiegen.  - (baer)
 
 

Neger Klein

 

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