oetenleben  SERGEJ JESENIN 1895 Konstantinowo 1925 Leningrad   Jesenin, Sohn einer frommen Kulakenfamilie, war ein reiner Autodidakt: er hat in der Schule kaum mehr als Lesen und Schreiben gelernt. 1915 kam er nach Petersburg. Dort traf er Alexander Block. Diese Begegnung war entscheidend für ihn und seine Poesie. 1916 wurde er einberufen, ein Jahr später ergriff er die Fahnenflucht. Die Revolution, die ihn später enttäuscht hat, begrüßte er begeistert. 1919 begründete er die sogenannte Imaginisten-Gruppe. Die hektischen frühen zwanziger Jahre brachte er in Moskau zu. Er heiratete Isadora Duncan und ging mit ihr auf eine Weltreise. Nach dem Scheitern dieser Verbindung kehrte er nach Leningrad zurück. Dort schnitt er sich eines Tages die Pulsadern auf, schrieb ein Abschiedsgedicht mit seinem eigenen Blut und erhängte sich.    - Anhang zu (mus)
 
 

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