Heimweg  Er stand auf. »Wir müssen jetzt nach Hause gehen. Wir werden durch die neuen Kanalrohre gehen, bevor sie verlegt werden, denn sie sind dunkel und geheimnisvoll, und ihr werdet sie mögen.« Und so bückten sie sich in die dunklen Tunnel aus glasiertem Ton, und sie trafen auf ein Paar tote grüngraue Hosen und eine grüngraue Jacke und ein Paar Stiefel und Hosenträger. »Ein verhungerter Landstreicher vermutlich«, sagte Wendell, »sein Bauch weiß nach oben gekehrt«, sagte er und kroch weiter.   - (ryder)

Heimweg (2)  zu einer Kapelle oder Kirche war. Am Sonntagabend hatte er die Hügel über Llanfihangel Creuddyn erreicht. Dort war er bekannt, und so beschloß er, das Dorf erst zu betreten, wenn die Leute alle zum Gottesdienst gegangen waren; er setzte sich am Abhang hin und sah auf das Land vor sich. Er konnte erkennen, wie die Leute ihre Häuser verließen und zur Kirche gingen. Er hörte sogar die Lieder, die sie in der Kirche sangen, und nun schien ihm der rechte Augenblick, um hinabzusteigen und unbemerkt durch das Dorf zu kommen. Er ließ das Dorf hinter sich und wollte gerade in einen Weg zwischen zwei Haferfeldern einbiegen, als er sich plötzlich von einer großen Schar Schweine umgeben sah. Er war zwar darüber nicht erschrocken, aber es kam ihm doch merkwürdig vor, daß jemand am Sonntag seine Schweine so frei herumspringen ließ. Die Schweinejcdoch kamen zu ihm heran, grunzten und schnüffelten an ihm herum.

Er war immer noch nicht ganz durch das Haferfeld, da kam ihm eine große Schar Mäuse entgegen. Auch sie umkreisten ihn, schauten zu ihm hin und waren dann verschwunden.

Mit der Zeit bekam Davies es mit der Angst zu tun und bereute es, daß er die Sonntagsruhe dadurch gebrochen hatte, daß er mit seinem Bündel auf dem Rücken unterwegs war. Er war aber nun nicht mehr weit von seinem Haus, und dieser Gedanke machte ihm Mut.

Er war noch nicht weit von der Stelle entfernt, an der er die Mäuse gesehen hatte, als er plötzlich auf dem Weg einen großen Windhund auf sich zukommen sah. Er behielt den Hund im Auge, aber plötzlich war dieser verschwunden.

Davies durchquerte das Dorf Llanilar, ohne daß weiter etwas geschehen wäre, was man berichten müßte.

Er war nun ungefähr drei Meilen von Llanfihangel auf der Straße nach Abcrythwyth gelaufen und begann ruhiger zu atmen, da sah er etwas so Fürchterliches, daß sich ihm das Körperhaar sträubte. Zuerst konnte er es nur undeutlich ausmachen, aber dann erkannte er, daß es ein Pferd war, das auf ihn zugeschossen kam. Er hatte gerade noch Zeit, in den Straßengraben auszuweichen, als auch schon ein weißes Pferd ohne Kopf an ihm vorbeipreschte. Er zitterte nun am ganzen Leibe, und Schweiß stand ihm auf der Stirn. Diese schreckliche Erscheinung sah er ganz in der Nähe von Tan'rallt, aber da er am Sonntag reiste, wagte er nicht, in das Haus hineinzugehen, sondern setzte seinen Weg fort und wünschte sich nichts sehnlicher, als bald daheim zu sein.

Der nächste Weg von Tan'rallt nach Penrhiw war ein Fußpfad durch die Felder. Davies schlug ihn ein. Er war nun in Sichtweite seines Hauses und lief eilig auf den Grenzzaun zwischen Tan'rallt und Penrhiw zu. Er wußte, daß es dort eine Lücke in der Hecke gab und auf sie hielt er zu. Er kam an diese Stelle, aber durch die Lücke kam er nicht. Denn dort lag eine Frau, die Beine von sich gestreckt, und verstopfte so die ganze Lücke. Der arme Davies hatte mehr Angst denn je. Er sprang zur Seite, schrie auf und sank ohnmächtig zu Boden.  - (wal)

Heimweg (3)  
 

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Heimkehr
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