Hand Gottes

 Sterbender Stern

- NASA, Telepolis vom 20.1.2014

Hand Gottes (2)  Offenbar haben im alten Ägypten häufig die Frauen die sexuelle Initiative ergriffen, und ein Agyptologe spricht sogar von der oft zu spürenden »Angst des Mannes vor der erotisch initiativen Frau«. So ist es meist auch nicht der Mann, der mit seinem Glied in die Frau eindringt, vielmehr ergreift die Frau das männliche Glied und führt es in ihre Vagina ein.

Der Gott Atum ejakuliert zwar bisweilen die Gottheiten Schu und Tefnet aus sich heraus, aber häufig kann selbst er nicht des weiblichen Beistands entbehren und läßt sein Glied von Mut, Isis, vor allem aber von der Hathor reiben. Diese Göttinnen, wie auch die der Hathor verwandte »Herrin der Vulva«, Nebet Hetepet, trugen den Namen »Hand des Atum«, und die blaublütigen thebanischen Damen, die als »Gottesweiber« die Gemahlinnen des Amun waren, übernahmen das Epitheton von ihnen. »Hoffentlich«, kommentiert ein um die Sittsamkeit der Altägypterinnen besorgter Ägyptologe, »sind die Prinzessinnen, die diesen Titel trugen, sich nicht klar gewesen über die widerliche Vorstellung, auf der er beruhte.«  - Hans Peter Duerr, Sedna oder Die Liebe zum Leben. Frankfurt am Main 1984

Hand Gottes (3)  
 

Hand Gott

 

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