rau, weiße   Als ich am Nachmittage schlief, erschien mir ein Frauenzimmer. Ich sah ihr Gesicht nicht, sie war sehr dick und trug ganz weiße Kleider. Ich wollte von ihr etwas zu trinken kaufen, sie sagte, sie habe nichts. Doch jemand stand daneben, der mir sein Recht überließ auf ein Glas, daß sie in ihren Kleidern verborgen hielt. Als sie danach suchte, sah ich, wie dick sie war, wie schwanger. Nachdem sie in ihren Ärmelfalten gesucht hatte, fand sie etwas zu trinken. Ich meinte, es sei Schokolade, aber es war Wein. Ich wollte es nicht haben, wenn es Wein wäre, aber da erwachte ich. Glaubte da, wie früher schon einmal, einen starken Weinduft zu verspüren. Ich wunderte mich am meisten über ihre schneeweißen Kleider. Ich kann mir die Bedeutung nicht erklären. - Emanuel Swedenborg, nach (je)

Frau, weiße (2) Die schlohweiße Frau erscheint in Wäldern und auf Wiesen, bisweilen kommt sie in Pferdeställe mit brennenden Wachskerzen, kämmt und putzt die Pferde, und Wachstropfen fallen auf die Mähnen der Pferde. Sie soll, wann sie ausgehet, hell sehen, in ihrer Wohnung aber blind sein. - (sag)

Frau, weiße (3)

Dies ist das wahre Portrait einer Dame, die im 14ten Jahrhundert gelebt hat, sie hieß Agnes, war eine Prinzessin von Meran, und Gemalin Ottonis des 2ten Grafen von Orlamünda, der ums Jahr 1340 starb. Aus dieser Ehe hatte sie zwey Kinder; Sie verliebte sich in Albertum pulchrum, Burggrafen zu Nürnberg. Um ihren Zweck leichter zu erreichen, ermordete sie ihre beyden Kinder, wodurch er aber gänzlich vereitelt wurde. Diese soll nun hin und wieder als die so bekannte weiße Frau erscheinen. - (still)

Frau, weiße (4)

- N. N.

 

Frau Weiß

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