Dingsbumsda  »Es war also einmal«, sagte Wendell, der nie vergnügter war, als wenn er das Leben vertrödelte und seine Nachkommen mit seiner Phantasie erstaunte, »ein großes Tier namens Tier Dingsbumsda, dasselbe, das Löwen schlug, die seinem Leben nachstellten, mittels des Rhythmus, wie ihr euch vielleicht erinnert. Auf dem höchsten Ast eines Baumes sitzend sang es: ›Rundherum und rundherum und rundherum‹, nach einem genauen Versmaß, und rundherum und rundherum liefen die Löwen, wie ihr euch erinnert, und starben im Schlaf der Benommenheit, alle zu Füßen des Baums mit den grünen Blättern. Und das Tier Dingsbumsda stieg herab, und das große Becken seines Kopfes kochte und stieß triumphierenden Rauch aus, denn wieder einmal hatte es den Mord in anderen gemordet.

Aber diese Geschichte handelt von einem anderen Tag im Leben von Dingsbumsda dem Tier. Denn die Liebe haftete an ihm, an Haut und Haar und an Blut und Bein, an Pfoten und Herz und an seinen kochenden Gedanken, und leuchtete aus seinen Augen wie Feuerfunken. Und es ist ein kompliziertes Ding«, sagte Wendeil, »wenn ein großes Tier wie Dingsbumsda die Pein der Liebe erleidet, denn es hat keinen geplanten Weg, sondern muß den Weg gehen, den es findet.«  - (ryder)

 

Fabeltier

 

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