Bolero   Ich beugte mich über sie und saugte an ihren Brüsten: Die Brustwarzen waren so fest wie Nägel. Plötzlich zog sie meinen Kopf herunter und begann mich leidenschaftlich zu beißen - in die Lippen, Ohren, Wangen und in den Hals. «Du willst das, nicht wahr?» zischte sie. «Du willst es, willst es ...» Ihre Lippen verzerrten sich obszön. «Du willst es ... du willst es!» Und sie hob sich in ihrer Hemmungslosigkeit vom Boden ab. Dann ein Stöhnen, ein Krampf, ein wilder, gequälter Blick, als werde ihr Gesicht unter einem Spiegel mit einem Hammer zertrümmert. «Zieh ihn noch nicht her­aus!» stöhnte sie. Sie lag da, die Beine noch immer um meinen Nacken geschlungen, und die kleine Flagge in ihr begann zu zucken und zu flattern. «O Gott», sagte sie, «ich kann es nicht aufhalten!» Mein Schwanz war noch fest. Er hing gehorsam an ihren feuchten Lippen, als empfange er das Abendmahl von einem geilen Engel, Sie kam noch einmal, wie ein m einer Milchtüte zusammensackendes Akkordeon. Mir wurde immer fickriger zumute. Ich zog ihre Beine herunter und legte sie flach neben meine. «Jetzt bewege dich nicht, verdammt noch mal», sagte ich. «Ich werde es dir tüchtig besorgen.» Langsam und wütend bewegte ich ihn hinein und heraus. «Ah, ah ... oh!» stöhnte sie und schnappte nach Luft. Ich horte nicht auf, wie ein Moloch. Ein Götze, der ein Stück Bombasin fickt. Organza Friganza. Der Bolero in geraden Stoßen. Ihre Augen wurden wild, sie sah aus wie ein auf einer Kugel balancierender Elefant. Sie brauchte nur noch einen Rüs­sel, um damit zu trompeten. - (opus)
 

Tanz

Oberbegriffe
zurück 

.. im Thesaurus ...

weiter im Text 

Unterbegriffe

VB

 

Synonyme