ayer   Der männliche Bayer zeichnet sich durch eine volle, runde Gesichtsbildung aus (geschwoischädl). Riesbeck beobachtete 1783 »aufgedunsene Wänste, kurze Stumpffüße und schmale Schultern, worauf ein dicker runder Kopf mit einem kurzen Hals sehr seltsam sitzt«. Ein. gewisser Leibesumfang und auseinanderstehende Schneidezähne sind Voraussetzungen für den Aufstieg in der Stammeshierarchie. - Die Einheimischen beurteilen ihr eigenes Äußeres durchaus ambivalent. So bemerkte ein gefeierter Volksschauspieler »Fon hint bin i net so schee wie von vorn«.  - R.W.B. McCormack, Tief in Bayern, nach  (enc)
 
 

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