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mntsn leelrlr. - - ( tra) - (Dazu braucht man natürlich einen Schlüssel)

Baldowern (2)  (von Baal, Herr, Besitzer, Mann, Sachkundiger, Künstler, abgeleitet von er hat besessen, geherrscht [geheiratet], und Dabar, Wort, Sache usw.) bedeutet zunächst: den Herrn einer Sache, der eine Sache in der Gewalt hat, der ein Unternehmen leitet, daher den Anführer eines Unternehmens, der die Rollen austeilt, die wesentlichste Tätigkeit übernimmt und die Beute verteilt.

Da aber diese Leitung eine genaue Kenntnis des Ortes und der Gelegenheit voraussetzt, so hat Baldower auch ganz besonders die Bedeutung des Ausspähers, Kundschafters erhalten, und baldowern bedeutet daher vorzüglich: eine Diebstahlsgelegenheit ausspähen, erkunden und den Gaunern mitteilen. Zu dieser Bedeutung ist der Ausdruck "baldowern" so wesentlich übergegangen, daß für den primitiven Begriff des Baldowers der eigene Name Balmassematten (von Baal, und Masso Umattan, Diebstahl, Diebstahlsobjekt), als Herr, Leiter und Ordner des Diebstahls, Anführer der Genossenschaft und Verteiler der Beute aufgekommen ist und Baldower jetzt nur noch den Ausspäher, Gelegenheitsmacher zum Stehlen bedeutet.

Vollkommen gleichbedeutend mit baldowern ist noch der Ausdruck auskochen, richtiger wohl auskochemen, von Chochom; ein ausgekochter Massematten ist gleich dem baldowerten Massematten, ein vollständig ausgekundschafteter Diebstahl. In Berlin nennt man einen mit allen Salben geschmierten Menschen einen ausgekochten, was ganz gut mit Chochom in Verbindung zu bringen ist. Auch wird auskochen noch besonders für Blindemachen gebraucht.

Das Baldowern ist die Einführung der praktischen Gaunerkunst in das Verkehrsleben. Es ist der feinste Teil des Gewerbes, es ist die Psychologie und Logik der Gaunerei, die beobachtet und Schlüsse zieht, um dann handeln zu können.

Eine genaue Kenntnis der Örtlichkeit, der Personen und Verhältnisse des Bodens, auf dem der Gauner seine verderbliche Tätigkeit entwickeln will, ist daher seine erste Aufgabe. Schon Delrio wundert sich bei dem Zigeunerhäuptling, den er in Spanien traf, welche genaue Kenntnisse aller Personen und Verhältnisse, aller Hilfsquellen und aller Schlupfwinkel Spaniens er besaß, und wie er sogar das Spanische trotz des geborenen Toledaners sprechen konnte. Welche Geheimnisse, Örtlichkeiten und Personalverhältnisse lernt nicht aber noch heutzutage der Polizeimann gerade durch das Gaunertum kennen, die unter anderen Umständen ihm durchaus unbekannt geblieben wären, Er wird in eine ganz neue Welt eingeführt, die Millionen Menschen gänzlich verschlossen bleibt.

Es gibt keinen besseren Topographen und Statistiker als den Gauner. Nicht nur jedes Land, jeden Ort, an dem er nur kurze Zeit verweilt hat, kennt er genau; er weiß auch alle Schlupfwinkel, kennt die Einrichtung jedes Hauses, das er betreten hat, und hat genaue Kunde von den Verhältnissen seiner Bewohner.

Er kennt das Gerichtsverfahren, das Magistratspersonal, die Richter, die Polizei und wie viel oder wie wenig er von ihnen zu fürchten hat, die Gefangenenanstalten, Gefangenwärter, die Hausordnung, Behandlung der Gefangenen usw. Denn niemals unternimmt der Gauner irgend etwas, wenn er nicht sicher ist, daß ihm die Tat vollständig gelingt, und er selbst unentdeckt bleibt, bis er sich zurückgezogen hat. Was der eine Gauner erkundet hat, das weiß auch seine Genossenschaft, denn die Kenntnis des einen ist Gemeingut des Ganzen. Unzählige Vorwände dienen ihm, diese und jene Kenntnis zu erlangen.

Sowie ein Gauner in einen Ort kommt, so erkundigt er sich nach allen Personen und Verhältnissen, die er ausbeuten kann. Eine der ersten Fragen im Wirtshaus ist die nach dem Adreßbuch oder Staatshandbuch. Fast alle fremden Gauner, die ich verhört habe, hatten nach sehr kurzem Aufenthalt schon eine ganze Liste distinguierter Personen notiert; manche Wohnung war nach einer alten Ausgabe des Adreßbuches mit der früheren Straße und Hausnummer aufgezeichnet. Häufig kommen Gauner schon mit solchen Listen an, die sie bereits auswärts nachgewiesen erhalten hatten.

Jede Schwäche, die von einem Gauner entdeckt wurde, wird auch von mehreren gekannt. Der vornehme alte Lüstling, der eine Mätresse bezahlt hat, kann darauf rechnen, daß er auch von fahrenden Dappelschicksen heimgesucht und betrogen wird, die sich ihm als pauvres honteuses, unglückliche Beamten- und Offizierswitwen, durchreisende Gouvernanten oder Künstlerinnen vorstellen. Es gibt Stellen, wo junge Mädchen als Bonnen, Erzieherinnen und Gesellschafterinnen erzogen und mit guten und gefälschten Papieren und Empfehlungen fortgeschickt werden, um in weiter Ferne ein Unterkommen zu erlangen, dem Hauptzwecke nach aber, um Massematten zu baldowern, die denn auch durch ihren Nachweis und mit ihrer Hilfe gehandelt werden, ohne daß auch nur der Schein des Verdachtes auf die verkappte Gaunerin im Hause fällt. Die menschenfreundliche christliche Werktätigkeit der inneren Mission ist zum Gegenstand ihrer eigenen Spekulation geworden. Liederliche Dirnen verlassen das Bordell, spielen die Reuige, werfen sich der inneren Mission in die Arme, werden bald als gebessert entlassen und erhalten nun Empfehlung und Unterkommen in Familien, wo sie bald ihren Genossen die alten Dienste durch Baldowern leisten und auch wohl gar endlich mit ihnen verschwinden. Der Kolporteur, der Bettler, der Krüppel, der Sieche, der Blinde mit sehenden Augen, der sich von einem Kinde führen läßt, geht in die Häuser, um die Lokalität und die Schlösser zu besehen, ob dieser oder jener Klamonis anzu-wenden ist. Das weinende Kind, das von der Not der Eltern erzählt; der kecke Knabe, der mit schlauem Lächeln den Fremden im Gasthofe fragt, ob seine Schwester oder Kusine ihn besu-chen darf; das schüchterne, selbst auch wenn ihre Schüchtern-heit plötzlich in Preisgebung umschlägt. Der verkappte Polizeidiener, der nach den Papieren des Reisenden fragt; der Kommissionär, der seine Vermittlung zu Geschäften, der Lohndiener, der seine Dienste anbietet, will nichts weiter als den Platz erspähen, wo Koffer und Kasse des Fremden stehen. Das alte Mütterchen, das beim Wechsler einen Kassenschein umsetzt, ersieht, wo und wie die Geldladen stehen, und zählt im Davontrippeln die Schritte vom Fenster nächst der Lade bis zur Tür. Der Handelsreisende, der mit dreisten Manieren dem Geschäftsmann im Kontor oder Verkaufsladen Proben anbietet; der Handwerksbursche, der halb erstarrt beim Wirte um Quartier bittet; der Fleischer oder Viehhändler, der bei dem Landmann Vieh erhandelt; der Aufkäufer, der mit dem Müller oder Gutsbesitzer Korngeschäfte anbahnt, baldowert unter dem Schein des täglichen Verkehrs, Handels und Wandels usw.

Nicht minder kennt der Gauner alle Jahrmärkte und Messen, wo es besondere Gelegenheit zum Handeln gibt. Er kennt auch die Hebungs- und Zahlungstermine, zu denen Pächter, Förster, Kassenführer und andere Beamten größere Summen bereit halten; er weiß auf Woll- und Kornmärkten , welche Bankiers vorzüglich viel Geld zum Zahlen stehen haben, und wer davon Geld mit in die Heimat bekommt; er erspäht, wer mit der Post und den Dampfschiffen Beträge empfängt und weiß, wo eine Hochzeit nahe ist und wo die Aussteuer dazu liegt, da, wenn er nicht selbst heimlich die Beobachtung gemacht hat, seine vertrauten Genossen und Bekannten, platte Leute, meistens am Orte oder in der Nähe wohnende Gaunerwirte alte abgestumpfte, zum Stehlen nicht mehr taugliche Gauner und deren Angehörige und Bekannte ihn davon unterrichten, wo ein Massematten steht.

Zum Baldowern gehört auch die genaue Erspähung, wie viele männliche und weibliche Bewohner das zu bestehlende Gebäude hat, ob Eheleute, die zeitig das Bett aufsuchen und bald einschlafen, ob unruhige kleine Kinder, alte Leute, die an Schlaflosigkeit leiden, darin wohnen; ob Widerstandswaffen zur Hand sind; wo die Schlafstuben liegen; wie weit diese vom Platz, wo das Geld oder die Ware liegt, oder von den gelegensten Einbruchsstellen entfernt sind; wo Knechte und Mägde schlafen; wo Hunde im Hause oder in dessen Nähe sind; ob und welche Nachtwächter im Orte, ob sie jung oder alt sind; ob im Orte starker und später Wirtshaus- oder Gesellschafts- und Postverkehr ist usw.

Unzählig sind die verschiedenen Formen des Baldowerns; sie sind dazu so unauffällig wie die meisten Ereignisse des alltäglichen Lebens, und behalten um so mehr die Unscheinbarkeit, je fester der Grundsatz steht, daß der Baldower selten oder niemals den baldowerten Massematten selbst handelt, und daß er zwischen Baldowern und Handeln längere Zeit, oft Jahre verstreichen läßt, um allen Verdacht schwinden zu lassen.   - (ave)

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