ufreißer  Während Alduccio und Begalone gemütlich dasaßen und wieder in ihre Klamotten schlüpften, machten sich die beiden Täubchen aus dem Staub. Sie gingen zum Lungotevere hoch, mit einem Buch in der Hand, und ihre plissierten großen Röcke wiegten sich im gleißenden Licht. Begalone stellte sich, immer noch halb nackt und seine Hose mit einer Hand festhaltend, auf die Stufen, wo sie gesessen hatten.

»Ihr seid vielleicht scharf!« rief er.

Auch Alduccio kam, nackt wie er war, legte seine Hände um den Mund und rief: »Seh dir nur die heißen Glücksvögel an!« Dann sagte er zu Begalone: »Los, anziehn und nix wie hinterher!«

Die Mädchen waren bereits am Monte Savello, als Alduccio und Begalone mit den Klamotten auf der immer noch nassen Haut sie schließlich eingeholt hatten.

»Jetz zeig mir mal, wie de 'ne Frau anquatschst«, sagte Begalone, während sie eilig hinter den beiden Puppen herliefen, die mit ruhigen, raschen Schritten weitergingen.

»Verdammt, wie schnell die renn'«, sagte Alduccio, der ständig so ging, als würden ihm die Latschen weh tun. »Warum hältst du se denn nich auf?« sagte er dann schnaufend.

»Klar doch, schlapp wie ich heut bin«, sagte Begalone noch saftloser.

»Du bist doch das As im Abschleppen biste, du Arschficker. Nu sag schon was, los.«

»Lieber leck ich mir selber am Sack«, sagte Begalone angewidert.

Inzwischen kamen die beiden Täubchen, als sie zum anderen Lungotevere rübergingen, zu einem Wagen, 'n zehn Meter langer Schlitten, stiegen ein, eine von ihnen ließ den Motor an, und aus war die Vorstellung.   - (rag)

 

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